Japanische Süßigkeiten
- traditionell
- von Hand hergestellt
- vegan
- dezent süß
- passend zu Grüntee
Welche Süßigkeiten gibt es in Japan?
In Japan genießt man viele verschiedene Süßigkeiten. Die traditionellen japanischen Süßigkeiten werden meist aus Reis oder Azuki-Bohnen und Zucker hergestellt. Traditionelle japanische
Süßigkeiten werden allgemein als Wagashi (和菓子) bezeichnet und sind auf Grüntee abgestimmt. Man unterscheidet zwischen:
• Namagashi (生菓子, feuchte Süßigkeiten)
• Han-Namagashi (半生菓子, halb-feuchte Süßigkeiten)
• Higashi (干菓子, trockene Süßigkeiten)
Während die feuchten Süßigkeiten in Japan für den jeweiligen Anlass frisch hergestellt werden und nur eine kurze Haltbarkeit haben, können die trockenen Süßigkeiten länger aufbewahrt
werden.
Passen die japanischen Süßigkeiten zum Grüntee?
Die japanischen Süßigkeiten sind stets zum Grüntee passend. Dies findet seinen Ursprung in der japanischen Teezeremonie, in der erst die Süßigkeit gegessen und dann der Grüntee getrunken wird. Einerseits behält man auf diese Weise eine leichte Süße im Mund, um die Intensität des Grüntees etwas zu mildern. Anderseits dürfen die japanischen Süßigkeiten nicht zu intensiv sein, um den Geschmack des Grüntees nicht zu überlagern.
Was sind Rakugan?
Rakugan (落雁) sind eine traditionelle japanische Süßigkeiten, die aus Wasanbon, Reismehl und Reissirup von Hand hergestellt wird. Als trockene Süßigkeit gehört sie zu den Higashi. Rakugan
haben jahreszeitlich unterschiedliche Motive und bieten für jeden Anlass vielfältige Formen und Farben. Sie zergehen auf der Zunge und sind recht süß, haben aber nur einen dezenten
Geschmack und sind daher ideal als Süßigkeiten zum Grüntee. Sie werden traditionell bei der japanischen Teezeremonie vor dem Matcha gegessen. Rakugan erhält man meist in kleinen
Präsentschachteln, die mit farbigem japanischem Washi-Papier beklebten sind.
Welche Nährwerte haben Rakugan?
Durchschnittliche Nährwerte pro 100g Rakugan:
Brennwert 1594kJ / 375kcal
Fett <0,47g
Kohlenhydrate 93,46g
Eiweiß <0,61g
Salz <0,019g